Depression und Angsterkrankungen

Ziel:

Die Teilnehmer erwerben und vertiefen grundlegendes Fachwissen zur Thematik und reflektieren ihre Praxis im Umgang mit ihrem Klientel

Inhalt:

Depression ist eine weit verbreitete Form psychischer Störungen mit trauriger Verstimmung, gedrückter und pessimistischer Stimmungslage, Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Antriebsminderung, leichter Ermüdbarkeit, eventuell Angst und Selbsttötungsneigung.

Die Ursachen sind außerordentlich verschieden:
So spielen z. B. schwierige persönliche Situationen, Hirnaderverkalkung, Hirntraumata, Beginn einer Schizophrenie usw. eine Rolle. Angst ist ein Gefühlszustand, bei dem eine Gefahr erwartet wird, auf die man sich innerlich bereits vorbereitet hat.
Es handelt sich um eine der menschlichsten und häufigsten Erscheinungen des normalen und abnormalen Seelenlebens. Es kann eine Angst gemeint sein, die sich einfühlbarer Weise auf einen Gegenstand richtet oder aber unbestimmt bleibt. Hinzu kommen meist körperliche Begleiterscheinungen wie Beschleunigung von Puls und Atmung, Druckgefühl über dem Brustbein, Mundtrockenheit usw. Krankhafte Angst kommt bei allen körperlichen Erkrankungen, bei nahezu allen Psychosen und bei Neurosen vor.
Das Erkennen derartiger psychischer Störungen ist wichtig, um angemessen damit umgehen zu können. Neben grundsätzlichen, allgemeinen Informationen werden Erkennungsmerkmale erarbeitet und der Umgang mit betroffenen Klienten. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen der Sozialarbeit verdeutlicht. Eine aktive Teilnahme in Form eigener Fallbeispiele ist möglich und erwünscht.

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